Es ist einem Hacker gelungen, bei den Social-Gaming-Spezialisten von Zynga einzubrechen und sich von dort aus über 400 Milliarden virtuelle Pokerchips auf sein Spielerkonto zu überweisen. Nach dem sogenannten Einbruch versuchte der virtuelle Verbrecher diese Chips weiter zu verkaufen und sich so eine Echtgeldsumme im Wert von 12 Millionen US Dollar zu verschaffen. Der 29-jährige Verbrecher wurde letztendlich erwischt und hat vor Gericht gestattet, dass er ungefähr 63.000 Euro schon umgewandelt hatte. Zudem unterstrich er, dass man von den ganzen Chips eine Gesamtsumme von 216.000 Euro generieren hätte können. Im schlimmsten Fall droht dem Hacker eine langfristige Haftstrafe, die sich bis zu vielen Jahren ausdehnen könnte. Zynga ist einer der größten Spielanbieter auf Social-Media-Plattformen und bietet über Social-Networking-Sites wie Facebook Online-Poker weltweit für Benutzer an.
